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Aktuelle Info über unsere Bürozeiten

Wir bitten um Verständnis, daß unser Büro nicht immer besetzt ist, da nur ehrenamtliche Mitglieder mitwirken.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte am besten mit Fotos per Email an info@treppensicherheit.de an uns.

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2018-10-01

Willi Reisser, Fachanwalt für Verwaltungsrecht (u.a. öffentliches Baurecht), erläutert in seinem Referat bei der Fachtagung des DIPB am 27. September 2018 die rechtlichen Aspekte bei der Planung und Errichtung von Wohngebäuden im Hinblick auf die verfassungsmäßig garantierte Gleichbehandlung von Behinderten gemäß Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG:"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Das Referat können Sie hier nachlesen im PDF >>>


 

2018-08-30

Pflegefall nach Treppensturz: Handwerker muss zahlen

Eine Rentnerin stürzt auf der Baustelle und ist seither ein Pflegefall. Ein Handwerker soll jetzt für die gesamten Behandlungs- und Pflegekosten von mehr als 800.000 Euro aufkommen... Lesen Sie die tragische Geschichte bei www.handwerk.com!
 

2018-08-16

Eine erfreuliche Mitteilung - Danke dafür!

Wieder einmal konnten wir mit Rat zur Seite stehen. Dafür erhielten wir eine nette Rückmeldung, über die wir uns natürlich sehr freuen. Vielen Dank nochmals!



 

2018-07-14

Wegen fehlendem Handlauf verurteilt: "Fahrlässige Tötung"

Ein Hausverwalter wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, weil er in Unkenntnis der Sachlage den gesetzlich vorgeschriebenen beidseitigen Handlauf an der Treppe nicht angebracht hatte.

Das vollständige rechtskräftige Urteil sehen Sie hier im PDF >>>


 

2018-07-13

Blick über die Grenze, in die Schweiz

Die Frage nach Schadenersatzansprüchen bei Treppenstürzen beschäftigt ständig auch die Gerichte in der Schweiz. Ein Betroffener suchte Rat bei der Luzerner Zeitung und erhielt eine eindeutige Antwort auf die Frage:

"Sturz auf mangelhafter Treppe: Haftet der Vermieter?"

Lesen Sie den ganzen Artikel hier im PDF!


 

2018-02-03

Handlauf in Bayern - Zusammenfassung der Gesetze und Normen

Bayer. Vorschriften bzgl. Handläufen an Treppen

Bereits im Grundgesetz der BRD ist verankert, daß niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf. Das Bay. Behindertengleichstellungsgesetz BayBGG definiert in §4 die Barrierefreiheit. Die Bayer. Bauordnung BayBo regelt schließlich die Anforderungen im Detail.

Das DIT hat die Bayerischen Gesetze, Verordnungen für Verantwortliche zur fundierten Information zusammengefaßt.

Zusammenfassung als PDF


 

2018-01-31

Vorsicht: Treppe als Falle für Immobilienbetreiber

Artikel von www.baulinks.de/webplugin/2016/1068.php4

 

(27.7.2016) In Deutschland sind beim Bau von Treppen die je­weiligen Landesbauordnungen relevant. Sie fordern meist nur einen Handlauf und eine irgendwie geartete Beleuchtung. Ist die Bauabnahme erfolgt, glauben viele, dass alle rechtlichen Vorgaben erfüllt sind - was aber längst nicht der Fall sein muss. Denn bei einem Treppensturz greift das Zivilrecht und die Frage nach der Verkehrssicherheit. Laut Bundesgerichts­hof ist eine Treppe erst dann verkehrssicher, wenn ...

  • links und rechts ein Handlauf vorhanden ist und
  • blendfreies, mehrflammiges und verschattungsfreies Licht die Treppe erhellt.

Zudem besteht die Pflicht zur Nachrüstung. Zahlreiche Ge­richtsurteile nach Treppenstürzen gründen auf diesen höchst­richterlichen Entscheidungen.

Darüber hinaus stuft der Verband der Haftpflichtversicherer nicht verkehrssichere Treppen als grobe Fahrlässigkeit ein. Bei grober Fahrlässigkeit verweigert die Haftpflichtversiche­rung in der Regel die Regulierung des Schadens. Der Hausbesitzer respektive Gebäu­debetreiber bezahlt dann den Schadensersatz und Schmerzensgeld bis hin zu lebens­langer Rente selbst.

  • Mehr als 90% aller Treppen in öffentlich zugänglichen Gebäuden sollen demnach nicht verkehrssicher sein.
  • In Deutschland stürzen pro Jahr über 600.000 Personen auf Treppen mit oft schwerwiegenden Folgen, über 1.000 sterben daran.
  • Mit einem einzigen Treppensturz ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung überholt

 

2017-11-13

Ein Handlauf gibt neue Freiheit

Die Bayerische Staatszeitung berichtet in der November Ausgabe aktuell zum Thema "Treppensicherheit und Handlauf"...

Artikel als PDF


 

2017-10-24

Schutzengel verhindert Schlimmeres

Eine Mieterin frägt nach Richtlinie für Geländer:

"Ich habe ein kleines Anliegen und Wende mich an sie... Meine Tochter 1 halbes Jahr alt ist vor ein paar Wochen zwischen dem Spalt vom Treppenlauf zur Stufe durchgerutscht... und fiel eine Etage tiefer... Gott sei dank nichts passiert. Sie hatte einen Schutzengel? Nun zu meiner Frage: Gibt es eine Richtlinie dafür wie der Abstand zu halten ist?... Dazu muss ich sagen, das Mehrfamilienhaus wurde ungefähr 1970 gebaut."

Solche Anfragen erreichen uns fast täglich mit den kleinen und grossen Sorgen, der Kleinen und Grossen Menschen.

Zur Frage: Generell muss der Abstand 12cm betragen, so dass kein Kinderkopf durchpassen dürfte.


 

2017-08-10

Wann hat ein Mieter tatsächlich Anspruch auf einen barrierefreien Umbau?

Das erweiterte Mietrecht räumt Mietern mit einer Behinderung zwar grundsätzlich das Recht ein, Umbaumaßnahmen im Rahmen eines barrierefreien Wohnens vornehmen zu lassen, es kommt allerdings wie überall im rechtlichen Raum auf die vorliegenden Umstände an. Diese Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit der Vermieter den Umbaumaßnahmen zustimmen muss:  

Der Mieter muss ein begründetes Interesse am barrierefreien Wohnen haben. Dieses fußt auf einer anerkannten Schwerbehinderung, durch die die Bewegungsfähigkeit erheblich oder dauerhaft eingeschränkt ist. Dazu zählen aber nicht nur Behinderungen im Rahmen des Schwerbehindertengesetzes (siehe zum Beispiel behinderung.org), sondern auch die Behinderungen, die Menschen mit zunehmendem Alter erleiden. Für die Anerkennung der Behinderung ist nicht entscheidend, ob der Mieter die Behinderung selbst verschuldet hat oder wann diese erstmals aufgetreten ist.

  1. Der Anspruch auf barrierefreies Wohnen ist nicht auf den Mieter allein beschränkt, sondern findet auch für alle Personen Anwendung, die berechtigterweise zum Haushalt des Mieters gehören und die deshalb im selben Mietobjekt wohnen.
  2. Das Recht eines Mieters auf bauliche Veränderungen im Hinblick auf Barrierefreiheit darf nur in angemietetem Wohnraum geltend gemacht werden. Für gewerblich genutzte Mietflächen findet das Recht in dieser Form keine Anwendung.

Welche baulichen Veränderungen fallen unter das Recht auf barrierefreies Wohnen?

Die Maßnahmen, die Mieter im Rahmen des barrierefreien Wohnens ergreifen dürfen, umfassen Umbauarbeiten im Innen- und Außenbereich. Dazu zählen

  • Vorrichtungen, mit deren Hilfe der Betroffene seine Wohnung auch dann ohne fremde Hilfe erreichen und verlassen kann, wenn sich diese nicht im Erdgeschoss befindet und kein Fahrstuhl im Gebäude vorhanden ist
  • Gehhilfen wie Handläufe und Geländer
  • Die Verbreiterung von Türen, um diese auch mit einem Rollstuhl oder ähnlichem durchqueren zu können
  • Bauliche Veränderungen im Bereich der sanitären Einrichtungen
  • Gegebenenfalls auch eine Angleichung verschiedener Ebenen des Fußbodens auf ein barrierefreies Niveau
Wer trägt die Kosten für die baulichen Veränderungen?

An dieser Stelle müssen die Mieter leider selbst in die Tasche greifen, denn die Kosten für bauliche Veränderungen im Rahmen des barrierefreien Wohnens trägt grundsätzlich der Mieter selbst. Der Vermieter muss den Umbaumaßnahmen lediglich zustimmen und die entsprechende Möglichkeit dazu einräumen. Sollte nach einem Auszug des Mieters ein Rückbau der Umbaumaßnahmen erforderlich werden oder hat der Vermieter ein begründetes Interesse daran, die baulichen Veränderungen rückgängig zu machen, muss der Mieter für diese Kosten ebenfalls aufkommen. Hier gibt es Hinweise zum Thema finanzielle Hilfe beim barrierefreien (Um)bau.

Da barrierefreies Wohnen im modernen Alltag allerdings meist einen Zugewinn für vermieteten Wohnraum bedeutet, haben die meisten Vermieter ein langfristiges Interesse an entsprechenden Veränderungen ihrer Immobilie. Nicht selten können sich beide Parteien deshalb auf eine gemeinsame Übernahme der Kosten im gemeinschaftlichen Interesse der baulichen Veränderungen einigen. Dies geschieht grundsätzlich aber auf Basis der Kulanz des Vermieters. Einen Anspruch auf eine anteilige oder sogar vollständige Kostenübernahme durch den Vermieter haben Mietparteien per Gesetz nicht.

Bleibt die Belastung vollständig beim Mieter, hat der Vermieter ein Recht darauf, vom Mieter eine Sicherheit ähnlich einer Kaution zu verlangen, die im Bedarfsfall die Kosten für eine Beendigung der Baumaßnahmen sowie einen erforderlichen Rückbau decken würde. Die Höhe der Sicherheitsleistung wird vor allem nach den Kosten bemessen, die ein Rückbau der baulichen Veränderungen verursachen würde.



Weitere Informationen finden Sie hier:
 

2017-07-03

Gunter Gabriel Opfer eines Treppensturzes

Wie die "Bild" am 28.06.2017 berichtete, starb Gunter Gabriel an den Folgen eines Treppensturzes in seinem Lieblingshotel. Er sei die Treppe, die ihm zum tragischen Verhängnis wurde schon tausendmal runtergegangen...

Das DIT bedauert den Sturz des beliebten Sängers, und stellt doch fest, dass der Sturz (und viele andere Treppenstürze) verhindert werden können, wenn die gesetzlichen Vorgaben für Hotels und Gaststätten eingehalten werden. Diese sind u.a. beidseitige Handläufe, griffsicher, umgreifbar, in der richtigen Höhe, und konstrastreich zur Wand. Aus den Bildern ist klar erkennbar, dass diese Normen und Gesetze hier nicht eingehalten sind.

Bild von der Todestreppe bei "Bild"



Weitere Informationen finden Sie hier:
 

2017-04-18

Die Berufsgenossenschaft und der tödliche Treppensturz

VersicherungsJournal.de berichtet am 13.4.2017:
Kommt ein Beschäftigter nach dem Ende einer Tagung im Rahmen eines geselligen Zusammenseins mit Kollegen zu Schaden, so steht ...


Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2016-11-12

Rechtliche Situationen an Treppen

Das DIT hat in Zusammenarbeit mit der Bay. Staatszeitung in München eine Zusammenfassung der rechtlichen Situationen an Treppen, vor allem in Bezug auf Handläufe erstellt. Lesen Sie dazu folgenden Bericht:

Artikel als PDF


 

2016-07-30

Bay. Staatszeitung berichtet über Verkehrssicherungspflicht und fehlende Handläufe

Bay. Staatszeitung Nr. 30 vom 29.07.2016, Seite 17:
"... UMGEHEND NACHRÜSTEN ... Fehler, Nachlässigkeiten im Unterhalt oder Ignoranz gegenüber Gesetzen und Normen führen zu nicht verkehrssicheren Treppen und damit zu Stürzen ..." Den ganzen Beitrag lesen


 

2016-07-21

Treppensturz im Home-Office kein Arbeitsunfall

Eine Arbeitnehmerin hatte sich ein Arbeitszimmer in ihrem Haus eingerichtet. Sie stürzte auf der Treppe und forderte von der Unfallkasse eine Anerkennung als Arbeitsunfall. Die Arbeitnehmerin klagte und verlor in höchster Instanz.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2016-02-26

DIT auf der Messe Haus | Bau | Energie

Das Deutsche Institut für Treppensicherheit informierte im DIT Forum am 19. Februar 2016 auf der Messe  Haus | Bau | Energie, die vom 19. bis 21. Februar 2016 im Milchwerk Radolfzell stattfand.

Rückblick Themen und Referenten

Vortragsprogramm im Forum des DIT - PDF

Bilderstrecke Themen und Referenten

 


 

2015-12-31

Die Gewinner unseres Gewinnspiels 2015

In diesem Jahr konnten Sie an unserem Infostand bei Messen und Märkten an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Wir gratulieren den Gewinnern aus der Ziehung am 15.12.2015:

  1. Preis: Herr Jäckle aus H.
    3 Tage im Sentido-Seehotel am Kaiserstrand in Lochau
  2. Preis: Frau Brigge aus V.
    1 Tag Wellness, inkl. Mittagessen
  3. Preis: Frau Staar aus S.
    1 großer Geschenkkorb mit Gesundheitsprodukten:

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr bei noch mehr Sicherheit auf Treppen!


 

2015-12-30

Sichere Treppen durch Antirutsch-Beläge

Selbstklebende Antirutsch-Beläge sichern die Stufen und sind dazu noch besonders auffällig. Dazu gibt es unterschiedliche Fabrikate z.B. SafetyWalk, als selbstklebende Bänder in unterschiedlichen Breiten. Mehr Sicherheit auf Treppen durch Antirutsch-Beläge.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

2015-11-17

DIT auf der Messe KOMMIT

Wir waren dabei auf der Messe KOMMIT des Landkreises Konstanz in Radolfzell.


 

2015-11-06

Läden und Verkaufsstätten müssen beidseitige Handläufe haben

In Verkaufsstätten und Läden benötigen Treppen für Kunden bereits ab 1.2m Treppenbreite einen beidseitigen Handlauf. Weitere Infomationen finden Sie bereits im Gesetzes-Text.

Weitere Informationen finden Sie hier:


 

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