SUVA-Kampagne für mehr Sicherheit auf Treppen
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Aktuelle Info über unsere Bürozeiten

Das Arbeitsverhältnis mit unserer hauptamtlichen Mitarbeiterin Frau Michaela Ulrich wurde kurzfristig beendet. Daher bitten wir um Verständnis, dass nun durch ehrenamtliche Mitarbeiter die Arbeiten und Informationen erledigt werden und damit das Büro nicht ständig besetzt ist.

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2004-09-20

Treppen bei öffentlichen Verkehr-und Grünanlagen

DIN 18024 Teil - Veröffentlichung des Bay. Staatsministeriums:

An barrierefreien Treppen sollten - unabhängig von den erforderlichen Umwehrungen/Geländern - in 85 cm Höhe beidseitig Handläufe mit 3 - 4,5 cm Durchmesser angebracht werden. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass auch bei Treppen mit weniger als 50 cm Absturzhöhe - die baurechtlich ohne Geländer bleiben können - Handläufe vorgesehen werden sollten, da nicht in erster Linie ein Abstürzen verhindert, sondern Hilfe zum Begehen gegeben werden soll. (s. Abb.). Gehbehinderte haben häufig aufgrund von Bewegungseinschränkungen im Arm-/Schulterbereich nicht die Wahl, mit welcher Hand sie sich am Handlauf festhalten; deswegen ist es wichtig, dass Handläufe beidseitig angeboten werden. Der innere Handlauf am Treppenauge soll nicht unterbrochen sein, der äußere Handlauf 30 cm waagrecht über Anfang und Ende der Treppe hinausragen. Anfang und Ende des Treppenlaufs sollten rechtzeitig und deutlich erkennbar gemacht werden, z.B. durch taktile Kennzeichnung an den Handläufen.(Seite 36 Bay. StMI,Arbeitsblatt Nr. 7 - Neuauflage der Erstauflage vom Januar 1998)


 

2004-09-16

Waldmann-Lichtechnik: Licht aus dem Handlauf in der Altenpflege

Die Fa. Waldmann Lichttechnik aus Villingen empfiehlt zur Beleuchtung in der Altenpflege, u.a. im Treppenhaus wegen der Sturzgefahr eine gute Beleuchtung. Sie entwickelte daher direkt abstrahlende Leuchten unterhalb des Handlaufes mit Schutzrohrleuchten. Dadurch können die Treppenstufen intensiver und blendfreier, da die Leuchten unterhalb des Gesichtsfeldes angeordnet sind, beleuchtet werden. Infos unter www.waldmann.com - Abteilung Medizinbleuchtung, Herr Michael Doser.

 

2004-09-15

SENIORissimo: Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr: ein kleiner Handlauf kann eine große Hilfe sein, so die Bundesministerin a.D.

Anläßlich des Aktionstages des Bay. Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Frauen sprach neben Sozialministerin Christa Stewens im Auftaktvortrag "Pro Agin - die Kunst des Älterwerdens in einer alterden Welt" die Gerontologin, und Psychologin Prof. Lehr auch über den Zugang zu öffentlich zugänglichen Gebäuden. Anhand des Beispieles Zugang zu Arztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten, Volkshochschulen oder Schwimmbädern und Sportstätten, berichtet Sie von mühsamen Treppensteigen, wobei einer kleiner Handlauf auf beiden Seiten einer Treppe nicht nur dem Älteren hilfreich sein kann.....
 

2004-09-13

Agenda 21 - Lebensqualität im Alter: Neu "griffsicherer Handlauf"

Bei der Auftaktveranstaltung Agenda 21 in Aalen wurde von der Firma AMS Sanitär-und Rehatechnik aus Schwaigern und der Firma FlexoLIne aus Neusäß erstmals ein besonders griffsicherer Wandhandlauf aus Edelstahl vorgestellt. Es handelt sich um den AMS GRIP Handlauf oder AMS Color in Verbindung mit den taktilen Elementen der Flexo-Handläufe, die DIN barrierefrei geprüfte und griffsichere Handläufe für Flure und Treppen in Pflege- und Altenheime sowie für Krankenhäuser, Wohnanlagen etc. darstellen. Die Handläufe sind besonders hygienisch, und können auch durch Pulverbeschichtung mit aktuellen Farben gestaltet werden. Dazu die taktilen Elemente mit vielen Farben - Architekt, Planer und die Patienten oder älteren Menschen finden im Handlauf mehr als nur ein "Brett" an der Wand, sondern Griffsicherheit, Orientierung und gelungene Farb- und Formgebung.
 

2004-09-09

Brandverhalten von Treppenhandläufen

Das Bay. Staatsministerium des Innern schreibt zum Brandverhalten von Handläufen: "Die Bay. Bauordnung und ihre ergänzenden Rechtsvorschriften enthalten keine Anforderungen zum Brandverhalten von Handläufen. Grundsätzlich sollen Rettungswege aber möglichst frei von Brandlasten sein, das heißt, dass sich im Einzelfall eine besondere Forderung aus dem jeweiligen Brandschutzkonzept eines Projektes ergeben könnte. Im Übrigen ist es dem Bauherrn unbenommen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen. (IIB7-4112.61-006/03) 


 

2004-09-08

Presse, Rundfunk und Fernsehen berichten über die Arbeit des DIT

Die Süddeutsche Zeitung, Immobilienzeitschriften, Zeitschriften der BG und Sicherheitsfachkräfte, sowie Rundfunk und Fernsehen berichten in den letzten Tagen ausführlich über die Arbeit des Deutschen Institutes für Treppensicherheit e.V. 7000 Menschen stürzen jährlich zu Tode, davon sind Stürze an Treppe rund 1000 Tode zuviel! Viele Unfälle, viel Leid - letztlich auch viel Geld - könnte gespart werden, wenn Unfälle vermieden werden. Gemeinsam mit Berufsgenossenschaften, Sicherheits-Ingenieuren, Scalalogen, Gerontologen und Behindertenverbänden wurden und werden Ursachen erforscht und Hilfestellungen gegeben. Viele der Unfälle sind vermeidbar - im privatem Umfeld, in der Arbeitswelt und im öffentlich zugänglichen Raum.
 

2004-09-06

Landesunfallkasse Hamburg: Zweiter Handlauf ist Pflicht

In Hamburg ist in der Hamburger Bauordnung (§ 53 HBauO) geregelt, dass die dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teile in öffentlichen Gebäuden so anzuordnen, herzustellen und instandzuhalten sind, dass sie von Behinderten, alten Menschen oder Personenen mit Kleinkindern ohne fremde Hilfe zweckentsprechend genutzt werden können. Konkret wird der zweite (beidseitige) Handlauf an Treppen für die dem allgemeinen Besucherverkehr dienenen Teile in öffentlichen Gebäuden in § 31 Abs. 7 HBauO gefordert, so der Leiter der LUK Hamburg.
 

2004-09-03

Wicker-Kliniken: Sturzvermeidung für den älteren Menschen

Die Folgen eines Sturzes zählen zu den acht häufigsten Todesursachen des älteren Menschen. Als medizinische Definition des Sturzes gilt das "unfreiwillige, plötzliche, unkontrollierte Herunterfallen von einer höheren Ebene auf eine tiefere aus dem Stehen, Sitzen oder Liegen". Die Oberschenkelhalsfraktur mit einer Zahl von etwas 120.000 pro Jahr stellt die häufigste Verletzung dar und ist gleichermaßen eine der schwerwiegensten. Zur Verhütung des Sturzes wird bei Treppen ein durchgehender griffsicherer Handlauf auf beiden Seiten der Treppe empfohlen.
 

2004-08-31

Scalaloge Prof. Dr. Mielke: Zusammenarbeit vereinbart

Mit der Arbeitsstelle für Treppenforschung, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Mielke wurde eine Zusammenarbeit mit dem DIT vereinbart. Ziel ist, anhand der langjährigen Erfahrung des Scalalogen Prof. Mielke die Sicherheit historischer Treppen zu untersuchen, auszuwerten und die Erfahrungen in den neuzeitlichen Treppenbau einzubringen.
 

2004-08-27

Sturz auf baufälliger Treppe - Haftung des Vermieters

Mieter, die wissentlich eine baufällige Treppe benutzen und sich dabei verletzen, können keinen vollen Schadenersatz vom Hausvermieter beanspruchen. Da geht aus einem Urteil des Landgerichtes Potsdam hervor. Die Klage vor dem LG Potsdam hatte nur zum Teil Erfolg (Az 11 S 190/03). Es treffe zwar zu, so die Richter, dass der Vermieter seine Pflichten verletzt habe, da er die Treppe nicht in einem verkehrssicheren Zustand hielt. Für dieses Versäumnis müsse er auch haften. Die Mieterin trage aber eine Mitschuld an dem Unfall, da die Gefahr durch die marode Treppe schon längere Zeit bekannt gewesen sei. Weiter Infos unter www.anwalt-suchservice.de oder Tel. 0180-525455-55
 

2004-08-09

Vermieter haftet für Sturz auf glatter Treppe

Der Vermieter muss dafür Sorge tragen, dass dieAußentreppe seines Mietshauses keine besondere Rutschgefahr innehat. Bei einem Unfall können sonst seine Mieter Schadensersatz- und Schmerzensgeld fordern.

Das Landgericht Coburg verurteilte einen Hausbesitzer, weil auf seiner regennassen gefliesten Treppe seines Mietshauses eine Mieterin gestürzt war. Die Treppe entsprach nicht der zu fordernden "Rutschfestigkeitsklasse" der Fließen, ferner wurde durch ein "Gegengefälle" die Bildung von Pfützen begünstigt. Dem Beklagten war die Gefährlichekti seiner Treppe bekannt, weshalb er nach Ansicht des Gerichtes seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat. Der Vermieter wurde zur Zahlung von 4000 Euro Schmerzensgeld und 5000 Euro Schadensersatz für Verdienstausfall, Fahrtkosten und Medikamentenzuzahlung verurteilt. LG Coburg, Az.: 12 0 784/00

DAS DSI empfiehlt auf der Grundlage dieses neuen Urteiles allen Hausbesitzern zur Überprüfung Ihrer Treppenanlagen auf ausreichende Beleuchtung, trittsichere Stufen und entsprechende Geländer oder beidseitige Handläufe.


 

2004-08-08

www.nullbarriere.de berichtet: "Treppenstürze sind vermeidbar"

Das bekannte und fachlich hochqualitfizierte Internet-Magazin Nullbarriere  der Fa. Hyper Joint GmbH - barrierefreien Bauen, Paul - Gesche-Straße 8 aus 10315 Berlin berichtet recht ausführlich über das Thema "Treppensicherheit - Treppenstürze sind vermeidbar".

Infos dazu, sowie vieles über DIN Normen, über Pflegekasse, über alten und behinderten gerechten Wohnraum für ein selbständiges Leben finden Sie unter www.nullbarriere.de.


 

2004-08-06

Seminar am 22.10.04 DIT Workshop in Augsburg "Altersgerechtes Bauen - die Marktchance für das Handwerk"

Das DIT organisiert für interessierte Handwerker, die sich diesen Markt erschließen wollen, den Workschop "Altersgerechtes Bauen - die Marktchance". Die Themen sind u.a. Wohnberatung, Sicherheitsaspekte, Gesetzliche Grundlagen, Leistungen der Pflegeversicherung, Grundlagen der DIN 18024/25 sowie Tipps zur Eigenvermarktung.

Anmeldung und Information bei Informationsbüro Antje Ebner, Neumühle 1, 74638 Waldenburg, Tel. 07942-942055-0 oder FAX -942055-1.


 

2004-08-03

BKK informiert über wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Außerhalb der Wohnung ist die Beschaffenheit des Treppenhauses bzw. des Eingangsbereichs in Bezug auf das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung entscheidend für eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen. Es kommen deshalb folgende Maßnahmen im Treppenhaus in Frage:

Installation von Haltestangen , Schaffung von Sitzplätzen

Schaffung von Orientierungshilfen für Sehbehinderte z.B. ertastbare Hinweise auf der jeweiligen Etage

Installation von gut zu umfassenden und ausreichend langen Handläufen auf beiden Seiten,

Verhinderung der Stolpergefahr durch farbige Stufenmarkierung an den Vorderkanten

NICHT bezuschusst werden an Treppen:

Reperatur schadhafter Treppenstufen, Herstellen einer funktionsfähigen Beleuchtung im Treppenhaus, Schönheitsreperaturen.


 

2004-07-21

Presse-Info zum tödlichen Treppensturz im Mehrfamilienhaus

Der tödliche Treppensturz, bei dem am Montag ein 64-jähriger in Landshut auf dem Weg in den Keller die Treppe hinabstürzte, hat das DIT veranlasst auf die "Todesfalle Treppe" hinzuweisen. Jedes Jahr sterben rund 1000 Personen durch Stürze an Treppen im häuslichen Umfeld. Der Gerontologe Dr. Clemens Becker von der Uni Ulm/Alp-Donau stellt fest, dass im häuslichen Bereich jährlich rund 100.000 vorwiegend ältere Menschen in ihrer Wohnung stürzen und einen Oberschenkelhalsbruch erleiden . Das DIT empfiehlt daher, bei allen Treppen auf ausreichende Beleuchtung, rutschsichere Beläge und beidseitige, griffsichere Handläufe zu achten. Was im öffentlichen Bereich bereits längst Uso ist, nämlich aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht auf beiden Seiten der Treppe durchgehende und griffsichere Handläufe anzubringen, sollte auch zur Vermeidung von Unfällen in Einfamilienhäusern und Privatwohnungen zur Vorsorge dienen. Infos und Bildmaterial auch von der Redaktion Antje Ebner, Tel. 07942-94 20 55 - 0 oder antje.ebner@t-online.de
 

2004-07-19

Brandschutzatlas 03./2004: Handlauf muss fest und griffsicher sein.

Brandschutzanforderungen der Landesbauordnungen fordern an Treppen bei Handläufen: fest und griffsicher. Handläufe auf beiden Seiten und Zwischengeländer sind vorzusehen, soweit die Verkehrssicherungspflicht dies erfordert. Geländerhöhe mind. 90 cm, bei Absturzhöhe > 12m 1,1m. Bei Gewerbebauten Arbeitsstättenrichtlinie beachten.
 

2004-07-18

HANDICAP: Todesfalle Treppe - Bestürzende Ignoranz

Ausführlich berichtet die Zeitschrift "HANDICAP - Das Magazin für Lebensqualität" in einem doppelseitigen Interview mit dem ersten Vorsitzenden des DIT über Treppen und Barrieren und für alle eine unterschätzte Gefahrenquell sowie über zeitgemäße Lösungen, barrierefreies Bauen und behäbige Verwaltungen. Ausführliche Infos unter www.handicap.de oder beim Verlag, Lindberghstr. 18 in 80939 München Tel. 089-322101-40 FAX 089-322101-39, oder info@handicap.de
 

2004-07-17

GGT - Gerontotechnik informiert über Sicherheit an Treppen

An einem großen Tag der offenen Tür zur Neueröffnung der Dauerausstellung am 17.7.04 der GGT - Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik- wurden Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, dich nicht ausschließlich für Ältere, sondern Produkte präsentiert, die sich durch Komfort, Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Funktionalität, Ästhetik und nicht zuletzt ansprechendes Design für jede Generation auszeichnen. In Bezug auf Treppensicherheit zeigten die Firma Jowi aus Schermbeck, John aus Dortmund und Dahleiden aus Köln in der bundesweit größten Ausstellung für die Generation 50 + verschiedene Handlauf und Treppensysteme, so die Griffsicheren Handläufe FlexoForte, flexofit und das neue Handlauf-System FlexoLINE.
 

2004-07-15

S R S - Ein Thema im Treppenbereich - Ausführliche Studien im Sicherheitsbeauftragter 07/2004 Dr. Haefner-Verlag, Heidelberg

Der wirtschaftliche Schaden infolge von SRS (Stolper- Rutsch- und Sturz-) Unfällen beträgt im Jahr ca. 9 Mrd. Euro in der BRD. 8,9 % aller dieser Unfälle passieren im Treppenbereich. Die Kosten für diese Unfälle sind nicht gesondert erfasst worden. Zu vermuten ist, dass ein Sturzunfall auf einer Treppe immer mit schweren Folgen verbunden ist..... so der Anfang der ausführlichen Berichterstattung in der Zeitschrift Sicherheitsbeauftragter im Juli 2004. Sehr ausfürhlch geht der Autor mit technischen Aspekten um, Reklamiert Geländer- und Handlauf-Höhen, die Unterscheidung zwischen Geländer und Handlauf, sowie die Probleme bei Wendelungen. Dazu werden die verhaltensbedingten Aspekte im Treppenbau betrachtet. Ausführliche Informationen in der Zeitschrift "Sicherheitsbeauftragter" des Dr. Curt Haefner-Verlages in Postfach 10 60 60 69050 Heidelberg.
 

2004-07-14

Geben Sie Rutschunfällen keine Chance

Höchste Trittsicherheit auf Wegen, Rampen, Leitern und Treppen durch ERROSAFE Antirutsch-Beläge. Als beschichtete Profile, selbstklebend oder sprüh- oder streichbar im Handel erhältlich. Infos bei der Fa. Röckelein GmbH in Nürnberg. www.roeckelein-shop.de Tel. 0911-996330, oder in Reuth unter 037600-9460
 

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